Der Sturm Friederike bei uns zu Hause

Unsere Schultanne :-(

Zufall oder schlechtes Omen?

Am 18.01.2018 kam Friederike auf uns zu gefegt. Nicht nur Deutschland hat es getroffen sondern auch Irland, Niederlande, Polen, Belgien und die vereinigten Königreiche.  Mindestens 10 Menschen sind durch umstürzende Bäume erschlagen worden. In  Oranienbaum ist kurzeitig der Strom ausgefallen.  Leider hat  es auch unsere Schule getroffen. Die schöne  große Tanne am Haupteingang wurde entwurzelt und musste dann von Herrn Lindemann gefällt werden. Bei uns zuhause ging auch richtig die Post ab. Erst wurde ein Baum entwurzelt - das war noch nicht so schlimm. Aber je später es wurde, desto schlimmer wurde auch der Sturm. So gegen 20:30 flogen dann vier Dachziegel runter. Meine Mama hat Angst bekommen, weil sie dachte, dass es das  komplette Dach abdeckt. Meine Schwester hat angefangen zu weinen, weil sie auch Angst hatte. Ich habe sie dann getröstet. Als dann weitere Dachziegel runterkamen, sind wir schnell ins Auto geflüchtet und zu meiner Oma gefahren. Dort war leider Stromausfall. Mein Opi hat dann mit einem Stromgenerator selber Strom gemacht. Leider habe ich schon schlafen müssen. Hier noch mal eine Erklärung warum es nun ein Orkan und nicht nur ein Sturm war.

Ein Orkan der Stärke zwölf fegt mit Windgeschwindigkeiten von über 117 Stundenkilometern (mehr als 63 Knoten)

Noch ein Dank an die Schulleitung, die uns allen früher freigegeben hat, weil sie befürchtet hatte, dass es zu schlimm wird um nachhause zu kommen. Maxi (6. Klasse)

Abendbrot beim Stromausfall

Welchen Schaden hat der Orkan Friederike bei mir angestellt?

Es fing am Donnerstag, dem 18. Januar in Horstdorf um 14 Uhr an zu stürmen und dann war urplötzlich der Strom weg. Mein kleiner Bruder hat ca. nach 3 Sekunden angefangen zu weinen. Ich hatte nicht viel Angst und meine kleinen Geschwister waren ganz gut abgelenkt. Unsere Hunde flippten komplett aus. Meine Mutter meinte, dass auch die Heizung sich bald ausschalten würde. Es wurde dunkel und wir zündeten einige Teelichter an. Später, als es kälter wurde, sagte meine Mutter wir sollten Abendessen machen. Als wir damit fertig waren, setzten wir uns an den Esstisch und aßen Brot und Wurst. Um 17.41 glühten draußen die Straßenlaternen wieder und ZACK brannten alle Lichter, meine kleinen Geschwister kreischten vor Freude. Aber ich fand es ein bisschen schade, weil das Essen im Dunkeln auch schön gewesen war. Am nächsten Tag sahen wir, dass hinten im Grundstück unsere Mauer komplett eingestürzt und der komplette Garten verwüstet war. Aber sonst ist unserem Anwesen nichts passiert. Theo (6. Klasse)

Ich habe den Sturm wie folgt erlebt:

Es war Donnerstag, der 18.1.2018. Ich war zu Hause auf der Couch. Ich saß ängstlich an meinem Handy, um mir die Zeit zu vertreiben. Draußen tobte er, der Orkan „Friederike“. Ich sah niemanden draußen. Niemand arbeitete etwas. Außer die Feuerwehr natürlich. Die Sirenen heulten mindestens dreimal. Mein Hund ist im Körbchen geblieben oder blieb nah bei uns. Er war sehr ängstlich. Genau wie ich und der Rest der Familie. Papa und Mama haben es nicht zugegeben, aber sie hatten auch Angst. Sie sprachen nur sehr wenig, nur Ermutigungen – anders als sonst. Doch dann ging das Licht aus: Stromausfall! Auch das noch!

Etwa drei Stunden vorher… In der Schulleitung schaute man die ganze Zeit auf die Wetter-App. Als die Warnungen von ROT auf LILA stieg hat die Schulleiterin Frau Weigt festgelegt, dass die Schüler um 12:30 raus gelassen werden. Als wir dann zum Bus gingen, waren es locker 20 Kinder. Der Bus war rappelvoll. Nicht gerade schön! Es war schlimm, weil man komplett dicht gedrängt im  Bus stand. Als ich dann Zuhause ankam, aß ich erstmal etwas. Doch dann, begann es…Hoffen wir, dass es nicht mehr Stürme werden in Deutschland. :-) Calvin (6. Klasse)

Friederike – Ein Sturm der Königsklasse

Das Sturmtief Friederike versetzte ganz Deutschland in Angst und Schrecken. Der vor Labrador entstandene Königssturm zog von Westen nach Osten über uns. Alleine hier zu Lande gab es sechs Tote. Außerdem wurde der Fern- und Nahverkehr der Bahn eingestellt, so dass tausende Fahrgäste festsaßen. Es kam zu vielen Vollsperrungen von Autobahnen und Straßen. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 203 Kilometern pro Stunde zählt dieses Sturmtief zu den Orkanen. Dies hatte zur Folge, dass viele Bäume entwurzelt wurden und rund 140.000 Haushalte in Ostdeutschland, bis zu 24 Stunden, ohne Strom waren.

Bei mir machte sich „Friederike“ schon während der Schulzeit mit orkanartigen Böen bemerkbar. Wie bei vielen anderen Schulen auch, fiel bei uns der letzte Block wegen der Sturmgefahr aus. Bei uns Zuhause in Krina fiel dann auch relativ schnell der Storm aus und die Windböen wurden immer stärker. Zwischen 17:00 Uhr und 18:00 Uhr war es am schlimmsten. Wahrscheinlich in diesem Zeitraum entwurzelte bei uns im Garten eine Kiefer. Glücklicherweise verfehlte diese alle treffbaren Dinge. Unser Dorf hatte Glück: der Strom war schon am nächsten Morgen wieder da. Einige unsere Nachbardörfer hatten noch bis ca. 16:00 Uhr Stromausfall. Allgemein haben wir alle das Sturmtief Friederike gut überstanden. Lisa (9. Klasse)      

Fliegende Hunde

Der Orkan  Friederike war am 18. Januar 2018. Zum Zeitpunkt des Sturmes musste ich ausgerechnet zum Zahnarzt. Kurz bevor wir losfahren wollten, krachte es unvorstellbar laut. Als ich nachguckte, sah ich aber nichts. Bis heute weiß ich immer noch nicht, was der laute Knall war. Jedenfalls musste ich zum Zahnarzt, als wir vom Zahnarzt zurückkamen, bemerkten wir, dass in einigen Orten der Strom weg war. Ich machte mir Gedanken, wie es gewesen wäre, wenn beim Zahnarzt der Strom weggeht, während er etwas an meinen Zähnen macht, da man ja für die verschiedenen Geräte Strom braucht. Jedenfalls waren wir dann wieder zuhause. Zum Glück war bei uns kein Stromausfall und wir konnten alles wie immer machen. Für meinen Hund war der Sturm lustig, er freute sich nämlich, wenn er ein bisschen hoch gewedelt wurde, trotzdem durfte er an diesen Tag kurz mit ins Haus. Mehr passierte bei uns eigentlich nicht. Max (8. Klasse)

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